Online-Audio-Equalizer
Gleiche den Klang einer Aufnahme aus, ohne Software zu installieren. Mache eine Podcast-Stimme klarer, zähme dröhnenden Bass in einer Handyaufnahme oder bring Glanz in einen dumpfen Mix – und höre jede Änderung, während das Audio läuft.
Was ist ein 3-Band-Equalizer?
Ein 3-Band-EQ teilt den Klang in drei Bereiche und lässt dich jeden davon in Dezibel (dB) anheben (Boost) oder absenken (Cut). In diesem Tool hat außerdem jedes Band einen eigenen Frequenzregler. Der Bass ist ein Low-Shelf-Filter, den du zwischen 40 und 500 Hz einstellen kannst (Standard: 250 Hz); er beeinflusst alles darunter, etwa Bassdrum, Bassgitarre und Raumrumpeln. Die Mitten sind ein Glockenfilter, den du zwischen 200 Hz und 5 kHz verschieben kannst (Standard: 1 kHz) – der Bereich, in dem Stimmen und die meisten Instrumente liegen. Die Höhen sind ein High-Shelf-Filter, einstellbar zwischen 2 und 16 kHz (Standard: 4 kHz), für Becken, Zischlaute und Luftigkeit. Jedes Band lässt sich um bis zu 15 dB anheben oder absenken.
So erzielst du den besten Klang
Starte die Wiedergabe und bewege die Regler, während du zuhörst. Diese Einstellungen sind gute Ausgangspunkte:
- Matschiger oder dröhnender Klang: Stelle die Mitten-Frequenz auf etwa 300 Hz und senke sie um 2 bis 4 dB ab. Ist der Bassbereich danach noch zu schwer, senke den Bass um 2 bis 3 dB.
- Undeutliche Podcast-Stimme: Schiebe die Mitten-Frequenz auf 2 bis 3 kHz und hebe sie um 2 bis 3 dB an, damit die Worte deutlicher werden.
- Mehr Bass: Hebe den Bass um 3 bis 6 dB an und prüfe das Ergebnis auch auf kleinen Lautsprechern.
- Dumpfe Aufnahme: Hebe die Höhen um 2 bis 4 dB an. Werden S-Laute zu scharf, nimm etwas zurück.
- Mehr Luft für Stimmen: Stelle die Höhen-Frequenz auf etwa 10 kHz und hebe sie um 2 bis 3 dB an, damit der Klang heller und offener wird.
Kleine Änderungen von 2 bis 4 dB klingen meist natürlicher als große. Wenn alles passt, exportiere das Ergebnis als unkomprimierte .wav-Datei.
Für wen ist das Tool gedacht?
Der Equalizer ist für Podcaster gedacht, die klarere Stimmen möchten, für Musiker und DJs, die einen Track vor einem Set formen, und für Video-Editoren, die harten oder dumpfen Kameraton korrigieren müssen – ganz ohne Digital Audio Workstation (DAW).